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Kupferstiche


St. James House London Kupferstich James Beeverell & P. Aa 1727
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St. James House London Kupferstich James Beeverell & P. Aa 1727

Historische Kupferstichansicht von James Beeverell & Pieter van der Aa aus der Anthologie: "Les délices de la Grand' Bretagne, &...

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Schloss Windsor Kupferstich Ansicht James Beeverell & P. Aa 1727
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Schloss Windsor Kupferstich Ansicht James Beeverell & P. Aa 1727

Historische Kupferstichansicht von James Beeverell & Pieter van der Aa aus der Anthologie: "Les délices de la Grand' Bretagne, ...

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Schloss Windsor Kupferstich Ansicht James Beeverell & P. Aa 1727
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Historische Kupferstichansicht von James Beeverell & Pieter van der Aa aus der Anthologie: "Les délices de la Grand' Bretagne, &...

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Irland Kupferstich Karte James Beeverell & Pieter v.d. Aa 1727
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Irland Kupferstich Karte James Beeverell & Pieter v.d. Aa 1727

Historische Kupferstichkarte von James Beeverell & Pieter van der Aa aus der Anthologie: "Les délices de la Grand' Bretagne, &am...

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St. James Palace London Kupferstich Ansicht James Beeverell 1727
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Historische Kupferstichansicht von James Beeverell & Pieter van der Aa aus der Anthologie: "Les délices de la Grand' Bretagne, &...

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Kupferstiche und Ansichten oder Karten aus mehreren Jahrhunderten.

KUPFERSTICHE: Ehemals bedeutsames Druckverfahren zur Illustration. Dabei wird das zu druckende Bild auf eine Kupferplatte gezeichnet, auf der dann mit einem Stichel oder Grabstichel die Linien als Vertiefungen herausgearbeitet werden. Nach dem Einfärben der Platte wird die Oberfläche wieder abgewischt, sodaß die Farbe nur in der vertieften Zeichnung zurück bleibt. Nun wird die Kupferplatte mit einer Druckerpresse auf das angefeuchtete Papier gedrückt, das die Farbe aus den Vertiefungen der Platte aufnimmt. Die Kupferplatte drückt sich dabei so stark in das Papier, daß hinterher meist ein so genannter Plattenrand erkennbar und fühlbar bleibt.

Der Kupferstich war lange Zeit das einzige Verfahren, das feine Illustrationen in Büchern ermöglichte. Ihre Blütezeit erreichte die Kupferstichkunst ausgangs des 16. Jahrhunderts bis ins 18. Jahrhundert. In dieser Periode wurden einige bedeutende Atlanten veröffentlicht, wie jene von Ortelius (1570) und Mercator (1595). Außerdem entstanden beeindruckende Stadtansichten, so in dem mehrbändigen Hauptwerk von Matthäus Merian "Topographia Germaniae" (1642-1654).

Landkarten sind seit vorchristlicher Zeit ein Teil der menschlichen Geschichte. So gab es erste kartographische Darstellungen unter anderem schon bei den Babyloniern sowie im alten Ägypten und Griechenland. Bereits seit Tausenden von Jahren haben Menschen also Landkarten geschaffen, um mit ihrer Hilfe die Welt zu definieren, zu erklären und sich in ihr zurechtzufinden.

Im Mittelalter kamen in Europa Weltkarten auf, die sogenannten „Mappae Mundi“. Diese im 8. bis 15. Jahrhundert verbreiteten Karten wurden vor allem von Mönchen gefertigt. Sie waren religiös geprägt, eine realitätsnahe Abbildung der Welt wurde nicht angestrebt. Typisch war die Plazierung von Jerusalem im Zentrum des stets runden Abbilds der Welt.

Seit dem 13. Jahrhundert entstanden auch Seekarten, die sogenannten Portolankarten.

Die Darstellung der Welt, wie man sie auf modernen Landkarten findet, geht maßgeblich zurück auf Claudius Ptolemäus, einen Gelehrten und Philosophen, der im 2. Jahrhundert n. Chr. in Ägypten lebte. Mit seinem Werk „Geographia“ legte er eine Anleitung vor zur Kartographie der gesamten bis dahin bekannten Erdoberfläche.

Im Zuge der Rückbesinnung auf die Antike wurde das Werk des Ptolemäus in der Renaissance wiederentdeckt und erfuhr Ende des 15. Jahrhunderts nach der Erfindung des Buchdrucks eine starke Verbreitung, also über 1000 Jahre nach seiner Entstehung. Mehr Realitätsnähe erlangte die Kartographie erst allmählich mit der verstärkten weltweiten Seefahrerei ab 1500, im Zeitalter der Entdeckungen und mit den darauf folgenden Werken Mercators. Nun begannen die Kartographen allmählich, in ihre Atlanten neue Karten zu einzubauen, ohne die alten ptolemäischen Karten wegzulassen. Die Orientierung an Ptolemäus währte jedoch noch bis in das 17. Jahrhundert.

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts setzte sich in der Kartenherstellung anstelle des vorher meist verwendeten Holzschnittes die neue Technik des Kupferstichs durch, die detailgenauere Darstellungen ermöglichte. Als erste Sammlung von Landkarten in Buchform gilt der Weltatlas "Theatrum Orbis Terrarum“ (Antwerpen, 1570) von Abraham Ortelius. Das erste kartographische Werk, das “Atlas“ auch im Titel benutzte, war jenes von Gerhard Mercator "Atlas sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et Fabricati Figura" (Duisburg, 1595).

Die Mercator-Kupferplatten kaufte 1604 der flämische Kartograph Jodocus Hondius. Dies war ein Schritt, der dazu beitrug, daß die Herstellung von Landkarten im 17. Jahrhundert eine Blütezeit in Holland erlebte. Hondius gab Mercators Karten in mehreren Auflagen heraus, vermehrt durch etliche eigene Karten. Sein Mitarbeiter Johann Janssonius führte nach dem Tode von Hondius die Herausgabe der Karten von Mercator und Hondius weiter fort. Auch er fügte eigene Karten dazu. Schärfster Konkurrent von Janssonius war der ebenfalls in Amsterdam ansässige Kartograph Willem Blaeu.

Ende des 17. / Anfang des 18. Jahrhunderts endete die Vormachtstellung von Holland auf dem Gebiet der Kartographie. Frankreich gewann nun an Bedeutung. So gaben Nicolas Sanson und Rigobert Bonne bedeutende Atlanten heraus.

Im 18. Jahrhundert wurde Deutschland zu einem Zentrum der Produktion von Landkarten. Vor allem Johann Baptist Homann in Nürnberg und Mattias Seutter in Augsburg machten sich nun einen Namen auf diesem Gebiet.

Oft waren die Karten des 16. – 18. Jahrhunderts reich verzierte Kunstwerke, die häufig prächtig koloriert und mit üppig geschmückten Titelkartuschen sowie figürlichem Beiwerk versehen wurden. Dies und natürlich ihr hohes Alter machen sie bis heute zu begehrten Sammelobjekten.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde bei der Kartenherstellung zunehmend Wert gelegt auf geographische Genauigkeit oder Wissenschaftlichkeit. Damit wurden dekorative Elemente mehr und mehr reduziert, der ästhetische Sammelwert dieser Karten ist heute gering.

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