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Hans Schulze painting
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Hans Schulze painting "Das Gehöft II" 1963

Kunstvolles Landschaftsgemälde des Malers Hans Schulze: "Das Gehöft II", strukturiert, mit geometrischen Formen und in harmonischen Farbtönen ist die dörfliche Häuserkulisse inszeniert, signiert und datiert, vermutlich Tempera auf Leinwand, 1963.

ABMESSUNGEN: ca. H 41,0 cm x B 45,5 cm

349,00 €

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Kunstvolles Landschaftsgemälde des Malers Hans Schulze: "Das Gehöft II", strukturiert, mit geometrischen Formen und in harmonischen Farbtönen ist die dörfliche Häuserkulisse inszeniert, signiert und datiert, vermutlich Tempera auf Leinwand, 1963.

KÜNSTLER:
Hans Schulze, 1904 - 1982, war ein deutscher Maler und Grafiker.
Der Maler und Grafiker Hans Schulze nimmt in der Leipziger Kunst eine besondere Stellung ein, da er Einflüsse seiner Lehrer an der Kunstakademie Breslau verarbeiten konnte. Das waren so bedeutende Maler wie Alexander Kanoldt, Otto Mueller, Oskar Moll und Paul Holz. Außerdem schloss er eine Pädagogikausbildung mit der Assessorprüfung ab. Praktische Erfahrungen als Zeichenlehrer prädestinierten ihn, nachdem er bereits die Kunsterzieherausbildung an der Technischen Hochschule Dresden aufgebaut hatte, Gründer und Leiter des Instituts für Kunsterziehung in Leipzig zu werden, was mit Promotion und Habilitation verbunden war.
Zur intensiven praktischen und theoretischen Beschäftigung mit der bildenden Kunst, dem Erkunden eigener Intensionen, gesellte sich eine durch Dichtung, Philosophie und Mythologie vertiefte Weltbetrachtung. Die angestrebte "Klarheit der Form" versucht er auf eine "übersinnliche Ebene" zu heben. Ihm bot das "Trümmerfeld des Gewesenen, in dem suchend herumzugehen ich nicht müde wurde, [...] unerschöpfliche Möglichkeiten."
In seinen Landschaften, Stilleben und Menschenbildern geht es um Wandlung und Verwandlung. Hans Schulze gilt auch als Meister des Holznittes und vor allem des Holzstiches, den er besonders für geeignet hielt, "der Vorstellung der Methamorphosen als eines geistigen Prinzips auch handwerklich gerecht zu werden".
Seine Werke wurden auf Personal- und Gemeinschaftsausstellungen bewundert. Sie sind vorhanden im Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Berlin, im Museum der bildenden Künste Leipzig, in den Kunstsammlungen der Universität Leipzig,  in der Gemäldegalerie Neue Meister und im Kupferstichkabinett Dresden, im Lindenau-Museum Altenburg sowie in der Stiftung Galerie Moritzburg.

BESCHREIBUNG:
Kleines Landschaftsgemälde des Malers Hans Schulze, "Das Gehöft II", vermutlich Tempera auf Leinwand, 1963. Das dörfliche Gebäudeensemble wurde mehrmals porträtiert. Der Maler registrierte Veränderungen. Das Gehöft, die im Vordergrund stehenden drei Gebäude, ergänzen sich durch neu hinzugekommene. In geometrisierten, kristallinen Formen staffeln sie sich raumperspektivisch fast bis zum Horizont und verdrängen die Vegetation, die sich mit  kärglicher Wiese am Weg, der ins Bild führt, und den zeichenhaften Bäumen nur andeutet. Das Kristalline wird nicht nur durch die Umrisszeichnung, sondern auch durch die aufgesplitterte, fast monochrome Farbgebung unterstützt. Neben der Auseinandersetzung mit Alexander Kanoldt und Paul Cesanne ist auch der Einfluß von Lyonel Feininger erkennbar. Das Gemälde ist gerahmt und unten links vom Künstler signiert und datiert mit "HS 63".

ABMESSUNGEN:

Rahmen: ca. H 41,0 cm x B 45,5 cm
Bildausschnitt: ca. H 34,0 cm x B 38,5 cm

ZUSTAND:
- insgesamt befriedigender bis guter Erhaltungszustand
- Rahmen gelockert und mit Bestoßungen
- mehrere kleine Stellen mit Farbverlust im Bild

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